Quelle: Foto Getty Images/Design Pics RF
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Ich wünschen den Sachsen einen geruhsamen Buß- und Bettag. Der Feiertag dient vor allem dem Nachdenken und der Besinnung. 


Buße


Vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther in Wittenberg 95 Thesen, die die Kirche und die Welt bewegten. Ihr Thema war nicht Kirchenpolitik, sondern ein heute altmodisch wirkender Begriff: „Buße“. Das hebräische Wort für Buße bedeutet übersetzt eigentlich Umkehr. Gemeint ist eine die ganze Existenz umfassende Umkehr des Sünders wieder hin zu Gott. Im Alten Testament geht sie meist mit symbolischen Handlungen, wie Opferungen, Fasten, Beten, dem Tragen grober Gewänder oder dem Bestreuen des Kopfes mit Asche einher. Das frühe Christentum verstand die Taufe als einmalige Umkehr zu Gott.

Beten

Beten heißt mit Gott zu sprechen – ob es darum geht, Sorgen und Ängste zu teilen, um Vergebung zu bitten oder zu danken. So ist jeder Mensch nur ein Gebet weit von Gott entfernt. Das berühmteste Gebet ist von Jesus selbst überliefert, es verbindet alle Christen: das Vaterunser.


Quelle: Evangelische Kirsche in Deutschland
https://www.ekd.de/Buss-und-Bettag-10836.htm


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