Sportfördergruppen der Bundeswehr

Spitzensport in Frankfurt (Oder)

Besuch der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankfurt (Oder)
Besuch der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankfurt (Oder)
Die Bundeswehr ist seit dem Beschluss des Deutschen Bundestages im Jahr 1968 der mit Abstand größte Förderer des deutschen Spitzensports in den unterschiedlichsten Disziplinen. In 15 Sportfördergruppen, über ganz Deutschland verteilt und im Einzugsbereich der Olympiastützpunkte und Leistungszentren, stellt die Bundeswehr aktuell 744 Dienstposten für Leistungssportler und Trainer zur Verfügung. Sie schafft somit ideale Rahmenbedingungen für eine Konzentration auf die sportliche Laufbahn.

Als Berichterstatter für die Sportförderung im Verteidigungsausschuss besuche ich in den nächsten Monaten die verschiedenen Standorte. Den Auftakt bildete die Sportfördergruppe Frankfurt (Oder), die ich gemeinsam mit meinem Kollegen Martin Patzelt MdB und dem zuständigen Abteilungsleiter der Ausbildung Streitkräfte im Kommando Streitkräftebasis, Brigadegeneral Markus Kurczyk, gestern besuchte. Neben dem persönlichen Gespräch mit Athleten aus den Disziplinen Radsport, Boxen und Rudern war ein besonderes Highlight mein Wiedersehen mit der Radrennbahn, auf der ich selbst große Erfolge erringen konnte.

Die Sportförderung in Frankfurt (Oder), deren Zukunft nach Auflösung der NVA 1989 lange Zeit ungewiss war, bietet heute, im engen Schulterschluss mit dem Olympiastützpunkt Brandenburg, ideale Trainingsbedingungen für die derzeit rund 50 Spitzensportler in den Kernsportarten Boxen, Bahnradsport, Kanurennsport, Rudern und Schießen (Flinte und Pistole). Sie ist eingebunden in das Sportzentrum der Stadt Frankfurt (Oder), das von vielen Sportverbänden auf nationaler und auch internationaler Ebene als Trainingsstätte zur Vorbereitung auf hochrangige Wettkämpfe genutzt wird.

Die Bundeswehr verwendet in 2018 rund 32 Mio. Euro ihres Etats für die Förderung des deutschen Spitzensports. Dabei wird das Sportförderkonzept weiterentwickelt und um attraktive Angebote zum Verbleib in den Streitkräften auch nach Ende der Leistungssportkarriere ergänzt – eine Entwicklung, die ich sehr begrüße!



Erläutert die Weiterentwicklung des Sportförderkonzepts der Bundeswehr: Brigadegeneral Markus Kurczyk




Enge Einbindung in den Olympiastützpunkt (OSP) Brandenburg und das Sportzentrum der Stadt Frankfurt (Oder): Wilfried Lausch, Leiter des OSP stellt die Trainingsstätten vor




Wiedersehen mit Sylvio Kroll, ehemaliger Kunstturner und Olympiamedalliengewinner




Auch ein Wiedersehen: Die Radrennbahn, auf der auch ich große sportliche Erfolge feiern konnte



Sportförderung der Bundeswehr in Deutschland

(Quelle: Bundeswehr)

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