Zwölf Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr dringend benötigt!

Pressemitteilung

Foto Jens Lehmann MdB
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Jens Lehmann (CDU) unterstützt die Forderung Ursula von der Leyens nach weiteren Mitteln für die Bundeswehr und begrüßt die Haltung des Wehrbeauftragten

Jens Lehmann, Leipziger Bundestagsabgeordneter der CDU und Mitglied im Verteidigungsausschuss, unterstützt die Forderung von Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen nach einer zusätzlichen Anhebung des Wehretats um zwölf Milliarden Euro. „Im Bereich Verteidigung schieben wir einen riesigen Investitionsstau vor uns her. Wenn ich an meinem Haus das Dach undicht lasse und kaputte Scheiben nicht austausche, so schmerzt das in einer Schönwetterperiode wenig. Ziehen dann aber dunkle Wolken am Horizont auf wird es höchste Zeit, ausreichend Geld für die Sanierung in die Hand zu nehmen“, beschreibt Lehmann die Lage hinsichtlich Ausrüstung und Personal bei den Streitkräften.
 
„Die bis 2021 in Summe veranschlagten zwölf Milliarden Euro werden dringend benötigt, um annähernd eine Vollausstattung der Bundeswehr zu erreichen. Jahrzehntelang profitierten alle anderen Ausgabenbereiche des Haushaltes von einer Friedensdividende – zu Lasten der Verteidigung. Deutschland ist daher weit davon entfernt, als Beteiligter einer weltweiten Rüstungsspirale betrachtet zu werden“, betont Lehmann mit Blick auf die aktuelle Kritik von Linken, Grünen und auch des Koalitionspartners SPD. „Ich freue mich, dass auch der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels sich öffentlich zustimmend zur Forderung der Bundeverteidigungsministerin geäußert hat und setze auf einen erfolgreichen Ausgang der Haushaltsverhandlungen“ sagte Lehmann weiter.
 
Berlin / Leipzig, 3. Mai 2018

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