Spitzenleistungen fördern und fordern

Pressemitteilung

Seit Konstituierung der Fachausschüsse hat die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag deutlich Fahrt aufgenommen. Mit Tempo kennt sich der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann als Rad-Olympiasieger gut aus. Auch was er sich im Verteidigungsausschuss vorgenommen hat, bringt er nach Beendigung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele schnell auf den Punkt: „Spitzenleistungen fördern und fordern. Dahinter stehe ich als ehemaliger Leistungssportler voll und ganz. Wir müssen die Sportförderung durch die Bundeswehr erhalten, stärken und das Bewusstsein für deren Wichtigkeit schärfen und, wo nötig, schaffen.“

Der Grundstein für die Bundeswehr-Sportförderung wurde bereits 1968 gelegt. Aus Lehmanns Sicht leisten die derzeit 15 Sportfördergruppen sehr gute Arbeit: „Unsere Olympiateilnehmer sind zum großen Teil Sportsoldatinnen und -soldaten, also erst mit Hilfe der Förderung in den Streitkräften auf ihr hohes Leistungsniveau gekommen. Die Bundeswehr ist mit 744 Förderplätzen für den Deutschen Olympischen Sportbund nicht nur der größte, sondern auch der erfolgreichste Förderer des Hochleistungssports in Deutschland. Bislang konnten Sportsoldaten 45 Prozent der insgesamt 601 Medaillen deutscher Olympiamannschaften für sich verbuchen. In Pyeongchang waren es bei den Olympischen Winterspielen zuletzt mit 16 von insgesamt 31 die Hälfte aller Medaillenerfolge der Bundesrepublik, bei den Paralympischen mit 15 von 19 sogar über 50 Prozent der deutschen Edelmetalle. Das ist eine beeindruckende Bilanz.“

Gefördert werden 243 Frauen und 501 Männer. Auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung mit dem Deutschen Behindertensportverband gehören hierzu auch zwei zivile Sportler mit Handicap und zwei Guides, beispielsweise für blinde Athleten. Die Mittel für Sportsoldatinnen und -soldaten lagen in den vergangenen Jahren zwischen 30 und 35 Millionen Euro und werden sich weiterhin bei rund 30 Millionen Euro einpendeln.

Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik rund 1.200 staatliche Stellen zur Sportförderung. Neben der Bundeswehr fördern auch Bundespolizei, Landespolizeien und der Zoll den Spitzensport.

Für eine noch breitere Unterstützung der Sportförderung in der Truppe will sich der MdB in den nächsten vier Jahren mit Nachdruck einsetzen: „Insgesamt geht es um die Bereitstellung der bestmöglichen personellen und materiellen Ausstattung für die Bundeswehr. Dazu gehört, die Rahmenbedingungen für Sport auf höchstem Niveau zu schaffen und, wo nötig, zu verbessern. Die Bundeswehr ist hier auf gutem Weg. Wo aber noch Hilfe gebraucht wird, werde ich mich nach Kräften einbringen.“

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