Die vorletzte Sitzungswoche in diesem Jahr steht ganz im Zeichen der Haushaltsplanung und -abstimmung für 2021. 

Die Kosten der Pandemie-Bekämpfung spiegeln sich eindrücklich im Bundeshaushalt für 2021 wider.

Anders als ursprünglich geplant, werden nun deutlich höhere Schulden aufgenommen, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Der Ansatz für die Neuverschuldung wird auf 179,8 Milliarden Euro heraufgesetzt - der Regierungsentwurf von September lag bei rund 85 Milliarden Euro.

Für die außergewöhnlichen Schulden ist ein Tilgungsplan vorgesehen, der eine Rückführung ab 2026 in 17 Jahresschritten vorgibt.

Die Basis-Informationen zum Haushalt 2021 sind: 

  • Nettokreditaufnahme: 179,8 Mrd. Euro (Soll 2020: 217,8 Mrd. Euro)
  • Gesamtausgaben: 498,6 Mrd. Euro (Soll 2020: 508,5 Mrd. Euro)
  • Steuereinnahmen: 292,8 Mrd. Euro (Soll 2020: 264,8 Mrd. Euro)
  • Verwaltungseinnahmen: 26,0 Mrd. Euro (Soll 2020: 19,1 Mrd. Euro)
  • Investitionen: 61,9 Mrd. Euro (Soll 2020: 72,8 Mrd. Euro)

Inhaltsverzeichnis
Nach oben