Ausbildungsunterstützung im Irak ist Hilfe für Frieden und Menschlichkeit

Pressemitteilung

Jens Lehmann MdB und weitere Vertreter des Verteidigungsausschusses: Foto BMVg, Bienert
Jens Lehmann MdB und weitere Vertreter des Verteidigungsausschusses: Foto BMVg, Bienert
Nach Rückkehr von seiner Reise ins Einsatzgebiet ist für den Leipziger CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Lehmann klar: „Ich stehe zu 100 Prozent zur Fortsetzung und Ausweitung der Ausbildungsunterstützung im Irak. Wir setzten hiermit die deutsche Hilfe beim Aufbau staatlicher Strukturen im Lande fort.“

Unmittelbar vor der Beratung des Anti-IS-Mandates durch den Deutschen Bundestag am Donnerstag war der Abgeordnete in seiner Funktion als Mitglied des Verteidigungsausschusses nach Erbil und Bagdad gereist. „Schon wenige Tage genügen, um zu erkennen, dass die Bundeswehr einen entscheidenden Beitrag zu einer umfassenden Stabilisierung des Irak leistet. Frieden werden wir hier nicht ohne militärische Präsenz schaffen. Nur so konnte der IS erfolgreich zurückgedrängt werden. Außerdem gilt es, die Menschen auch in Zukunft vor den in Teilen des Landes noch immer aktiven Terrorzellen effektiv zu schützen. Das ist ein Gebot der Humanität. Im Rahmen der internationalen Anti-IS-Koalition leistet Deutschland durch Ausbildungsunterstützung zudem Hilfe zur Selbsthilfe, die die Iraker brauchen, ausdrücklich wollen und begrüßen“, so Lehmann.

Aus Sicht des MdB ist das Engagement der Bundesrepublik ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung von Fluchtursachen: „Rund 1,6 Millionen Menschen, also gut 20 Prozent der irakischen Bevölkerung sind vor Terror in den Nordirak geflüchtet. Das verdeutlicht die prekäre Lage dieses Landesteils. Wäre der IS nicht gestoppt worden, sprächen wir heute vermutlich von viel höheren Flüchtlingszahlen – und zwar jenseits der Grenzen des Irak. Noch mehr Menschen in Not stünden buchstäblich an den Grenzen Europas.“
 

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