Jugendoffiziere verdienen unseren Respekt

Pressemitteilung

Die Berliner SPD hat am Wochenende mit Zweidrittelmehrheit beschlossen, Jugendoffizieren den Zugang zu Schulen der Hauptstadt zu verwehren. Jens Lehmann, Leipziger Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Verteidigungsausschusses, sieht in dieser Entscheidung ein bedenkliches Signal.

Jens Lehmann: „Wehret den Anfängen. Dieses Beispiel darf in Deutschland nicht Schule machen. Klassenzimmer mit Redeverboten widersprechen dem Grundgedanken unserer Demokratie. Ausgrenzung, wie sie die SPD hier betreibt, ist respektlos und gefährlich. Jugendoffiziere haben keinen Personalwerbeauftrag. Sie informieren über das sicherheitspolitische Lagebild, die Einsätze der Bundeswehr und den Alltag von Soldatinnen und Soldaten. Auch Polizisten oder Feuerwehrleute dürfen ihr Berufsbild an Schulen darstellen. Nur so entstehen bei jungen Menschen Verständnis und Respekt für die Arbeit deutscher Sicherheitskräfte und hoffentlich der Wunsch, später selbst Verantwortung für den Schutz unseres Landes und seiner Menschen zu übernehmen.“

Lehmann mahnt zu einer breiten gesellschaftlichen Diskussion über die Anerkennung der Arbeit deutscher Sicherheitsbehörden: „Wir müssen respektvollen Umgang mit Soldaten, Polizisten oder Feuerwehrleuten öffentlich einfordern und stärker in unserer Gesellschaft verankern. Denn sie schützen uns alle unter Einsatz von Leib und Leben. Übrigens auch SPD-Parteitagsdelegierte.“

2. April 2019

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